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Auf einer Bank

 

 

Auf einer Bank sitzen und denken,

nicht warten, denken,

um einer Lösung willen,

während es um einen herum

Sommer ist.


Alles zieht vorbei,

Gedanken wie Träume,

nichts scheint fest, beständig,

nicht einmal man selbst und

gelegentlich blickt man den Menschen

hinterher.


Überdruss und Heimat,

Herz und Vernunft,

quergedacht, nebeneinander,

scheinen sich auszuschließen

und können doch nicht eins

ohne das andere sein.


Große Gedanken, auf einer Bank

im Herbst,

den Blättern hinterher blicken,

die einen an sich selbst erinnern,

Neid auf den alten Straßenkehrer,

der in seiner Gelassenheit göttlich

scheint,

stets die gleiche Bewegung,

von je her und die Vögel ziehen gen Süden.


Aufbruch und Mut,

Angst und Gewohnheit,

quergedacht, übereinander

getürmt, lassen sich nicht mehr

unterscheiden.


Und während man auf der Bank sitzt,

wird es Winter, um einen herum,

die Schneeflocken bestaunen,

die nur den Weg hinab,

nach unten, kennen.

Der Straßenkehrer schippt Schnee,

türmt ihn,

auf großen schmutzigen Haufen

zusammen und es ist zu spät um aufzubrechen.


Zorn und Erleichterung,

Wahrheit und Lüge

verbinden sich im Widerstreit

und leuchten

in bunten Kapriolen aus den Augen,

wenn man sich erhebt,

um zurückzukehren

und zu bleiben.

 

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besucht meinen Blog unter http://myspace.com/autoralexanderschwarz 

4.4.08 14:01
 


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